Die Familienzentrierte Vernetzung ermöglicht es, Bedürfnisse von Kindern und Familien frühzeitig zu erkennen, gezielte Hilfen bereitzustellen und Familien zu entlasten. Das Hauptziel der familienzentrierten Vernetzung ist, die besten Voraussetzungen für die gesunde Entwicklung von allen Kindern zu schaffen und die Lebensqualität von Familien zu verbessern. Familienzentrierte Vernetzung trägt dazu bei, die Ressourcen und Risiken von Kindern und Familien mit erhöhtem Unterstützungsbedarf frühzeitig zu erkennen, vorhandene Stärken zu fördern und Risiken zu verringern. Die Umsetzung von familienzentrierter Vernetzung ist eine Aktivität des Massnahmenplans 2025–2028 der nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten NCD.
Das Bundesamt für Gesundheit bietet ein Webportal für Fachpersonen zum Thema familienzentrierte Vernetzung an.
Ergänzend zum Webportal haben Alliance Enfance, der Verein a:primo und die Schweizerische Gesundheitsstiftung RADIX gemeinsam ein Grundlagendokument zur Familienzentrierten Vernetzung erarbeitet. Dieses zeigt die Grundhaltung, zentrale Kernelemente sowie zentrale Fragen zur Umsetzung und mögliche Lösungsansätze auf. Mit dem Grundlagendokument sollen Praxis und Politik Orientierung für den Aufbau einer familienzentrierten Vernetzung in der Schweiz geboten werden.