Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Zusammenhänge zwischen neuen Arbeitsformen,
Prekarität, Armut und Gesundheit. Seit den 1970er-Jahren hat sich die Arbeitswelt stark verändert. Flexibilisierung, Digitalisierung und Globalisierung haben neue, oft atypische Erwerbsformen hervorgebracht. Diese Entwicklungen beeinflussen nicht nur die sozialen
und rechtlichen Verhältnisse zwischen Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmenden, sondern wirken sich auch auf die physische und psychische Gesundheit der Betroffenen aus.
Die Tagung bietet Raum für wissenschaftliche Beiträge, gesundheits- und sozialpolitische
Analysen sowie Praxisbeispiele aus Verwaltung und Zivilgesellschaft.
Im Fokus stehen Fragen wie:
Expert*innen aus Wissenschaft, Politik, Praxis und Betroffenenselbstorganisationen
beleuchten diese Fragen aus verschiedenen Perspektiven und zeigen Wege aus neuen
Formen sozialer Unsicherheit auf.
Die Tagung wird zweisprachig (Deutsch/Französisch) durchgeführt.